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Wir Menschen sind soziale Wesen. Von daher ist es nicht verwunderlich, wenn unser Handeln unmittelbar oder mittelbar Auswirkungen auf andere Menschen hat.
Da, wo durch individuelles Verhalten wissentlich oder unwissentlich Eingriff auf die Entscheidungen und das Handeln andere Menschen ausgeübt wird, entsteht ein soziales Spannungsfeld.
Es ist der „Andere“, die „Andere“ die dafür sorgen, dass ich meine Möglichkeiten nicht leben, nicht erfüllen kann; die mich im Mangel der unerfüllten Erwartungen halten. Er/sie macht mir etwas streitig (Konkurrenzsituation) oder schliesst mich von etwas aus. So zumindest ist die Wahrnehmung die in diesem Zustand der Enttäuschung, Depression und Frustration vermehrt anzutreffen ist.
Dort wo sich eine Person direkt vom Verhalten einer anderen Person gestört oder in der Erfüllung der eigenen Bedürfnisse behindert sieht spricht man von einem Bedürfniskonflikt. Diese interpersonellen Bedürfniskonflikte sind es, die für meine Konfliktbegleitung häufiger Hintergrund sind.
Konflikterhellung (die Interessen der beteiligten Personen hinter dem Konflikt erkennen) und ein Perspektivenwechsel, -weg vom Mangel, hin zu den vorhandenen Mittel und Ressourcen- führen zu einer veränderten Wahrnehmung und Bewertung des Konflikts.
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